Vom Hund, der zum Bankräuber wurde

cover_fitzgerald_hund„….Und so blieb es am Ende bei den Erzählungen, die in diesem Buch versammelt sind. Andere wurden nicht geschrieben, und das ist ewig schade.“: schreibt Gabriele Haefs im Vorwort zu Micks letztem Buch, das Ende des Monats im Songdog Verlag erscheint.

Aber gibt es eine bessere Möglichkeit, sich an den warmherzigen und humorvollen Musiker und Autor Mick Fitzgerald zu erinnern, als seine Geschichten zu lesen?
Wahrscheinlich nicht.

Weitere Informationen zu dem Buch findet ihr hier.

Nachruf im Folker

Foto: Doris Joosten

Foto: Doris Joosten

MICK FITZGERALD

18.8.1951, Dublin, Irland,
bis 16.5.2016, Dublin, Irland

Ehe Mick Fitzgerald in Deutschland als Mitglied von Wild Geese bekannt wurde, arbeitete er in Dublin bei einer Tageszeitung, nahm Schauspielunterricht und gehörte heute legendären Bands wie Tipsy Sailor an. Schon zu Wild-Geese-Zeiten fing er an, neben Liedern auch Kurzgeschichten zu schreiben.

Nach der Trennung der Gruppe machte er die Schauspielerei zu seinem Hauptberuf, schrieb mehr denn je zuvor und vernachlässigte auch die Musik nicht. So spielte er regelmäßig bei Sessions in Dubliner Kneipen, vor allem im O’Donoghue’s. 2010, fünfundzwanzig Jahre nach dem letzten Auftritt von Wild Geese, kehrte er erstmals als Solomusiker nach Deutschland zurück und stellte dabei auch seinen soeben erschienen Kurzgeschichtenband Session vor.

Seither war er regelmäßig in Deutschland zu hören, nahm zwei Märchen-CDs auf und hatte Pläne für weitere Alben, die in Zusammenarbeit mit deutschen Kollegen entstehen sollten. Die Krebserkrankung, die sich 2011 erstmals zeigte und die er nach mehreren Operationen nun endlich besiegt zu haben glaubte, brach nach einer Frankreichtournee im März erneut aus und setzte allem ein Ende.

Nur ein neuer Band mit Erzählungen ist fast fertiggestellt und wird in diesem Jahr noch erscheinen, als bleibende Erinnerung an einen wunderbaren Musiker und Geschichtenerzähler.

Gabriele Haefs

Mit freundlicher Genehmigung des Folker

Micks Lesung in Hamburg leider verschoben

Mick Fitzgerald+Gabriele Haefs
Leider muss dieser Termin auf einen noch unbekannten Zeitpunkt verschoben werden und findet am 23. April leider nicht statt.

Mick Fitzgerald und Gabriele Haefs präsentieren in bewährter Art und Weise irische Songs und Stories in Hamburg.
Am Samstag, den 23. April um 19 Uhr könnt ihr die beiden auf dem Museumsschiff Cap San Diego erleben.
Seid an Bord, wenn Euch die beiden am Welttag des Buches mit auf die Reise zur grünen Insel nehmen.

Cabra Tracks – Hitverdächtig

Cabra_TracksKuec ist in seiner Rezension von Micks aktueller CD Cabra Tracks auf celtic-rock.de begeistert von den atmosphärischen Texten der Songs. Und »melodisch klingt alles zeittypisch und irgendwie vertraut, geradezu hitverdächtig. Ein Song wie Hungry City hätte genug Potential, um in das geläufige Folk-Repertoire einzugehen.«

Die vollständige Besprechung könnt Ihr hier auf celtic-rock.de lesen.

»Cabra Tracks« – Micks aktueller Bestseller

Plakat Cabra Tracks

 

 

 

Gibt es etwas schöneres als sich an dunklen, regnerischen Herbstabenden mit einem Tee oder Whiskey in den Sessel zu kuscheln und irischer Musik zu lauschen? Sicher nicht, deshalb sei hier noch einmal auf Micks neues Album »Cabra Tracks« hingewiesen, das einfach perfekt für solche Abende (und Tage) ist und sich in Irland nicht umsonst zu einem Bestseller entwickelt hat.

Rezension im neuen Irish Music Magazine

IMMsep2015

 

Seán Laffey lobt im aktuellen Irish Music Magazine Cabra Tracks für seine gradlinigen und bodenständigen Texte, die Cabra so treffend beschreiben. »This definitely is not an airbrushed portrait of Cabra, and indeed Dublin in general is seen ‚warts and all‘. For me the one standout number was Hungry City. As a bitter emigration ballad it’s up there with the best of them.«

 

Rezension in der aktuellen Good Times

Cabra_TracksIn der aktuellen Ausgabe des Magazins Good Times schreibt Ulrich Schwartz begeistert über Micks CD Cabra Tracks: »Wie gewohnt ist für Mick Fitzgeralds neues Album Cabra Tracks das Irish-Folkkorsett viel zu eng. Wie auf allen seinen bisherigen Werken unternimmt der irische Musiker, Schauspieler und Autor zahlreiche Ausflüge in benachbarte Musikstile, von Vaudeville über Salonmusik der 20er Jahre bis zur Jahrmarktsmoritat, die ebenso wunderschön wie lakonisch von der Mullingar Gougers Brassband begleitet wird.«

Die gesamte Besprechung könnt Ihr hier nachlesen.